Liebe Helferinnen und Helfer,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Sie
herzlich willkommen
auf der Website
der Matthias Ginter
Stiftung.

Tore erzielen und verhindern, Trophäen in die Luft strecken, Titel feiern – all das steht für sportlichen Erfolg, den ich in meinen jungen Jahren bereits erleben durfte. Sportlicher Erfolg, der mir ein privilegiertes Leben in unserer Gesellschaft ermöglicht hat. Natürlich bin ich stolz auf das Erreichte. Aber in erster Linie bin ich extrem dankbar. Dankbar dafür, dass ich in guten Verhältnissen aufwachsen durfte, dass ich auf meinem Weg immer unterstützt wurde, dass ich gesund bin.

Leider ist das nicht selbstverständlich. Viele Menschen müssen wesentlich steinigere Wege beschreiten, haben mit vielen Hindernissen zu kämpfen. Kinder und Jugendliche können sich nicht aussuchen, unter welchen Voraussetzungen sie aufwachsen müssen. Geistige, körperliche oder soziale Benachteiligungen erschweren ihnen die Integration in unsere Gesellschaft. Benachteiligung durch Benachteiligung. Diese jungen Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Das habe ich zum Anlass genommen, die Matthias Ginter Stiftung zu gründen. Ich möchte meine privilegierte Stellung nutzen und solchen Kindern und Jugendlichen insbesondere in meiner Heimatstadt Freiburg zur Seite stehen.
Die Stiftung dient hierzu als Instrument. Sie soll die notwendige Hilfestellung geben, um den benachteiligten jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Glauben die Chance zu geben, ihren Weg zu gehen und ihre Ziele erreichen zu können. Wie das gelingen soll und was Sie tun können, um die Matthias Ginter Stiftung bei Ihrer Arbeit zu unterstützen, erfahren Sie auf dieser Website.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Viele Grüße





Matthias Ginter

Zweck unserer Stiftung

Die Matthias Ginter Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, geistig, körperlich und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren im Raum Freiburg zu unterstützen. Unabhängig von ihrer Herkunft oder ihres Glaubens soll diesen die Möglichkeit gegeben werden, ihr Leben erfolgreich zu meistern.  Unsere Stiftung möchte daher insbesondere eigene Projekte durchführen und Projekte von Dritten fördern, die diesem Zweck gerecht werden.  Sport, Bildung und Erziehung stehen hierbei im Mittelpunkt. Eine Kooperation mit Schulen, Universitäten oder anderen Einrichtungen können Teil dieser Förderung sein. Ferner sollen Kindersportvereine im Speziellen und der Nachwuchssport im Allgemeinen gefördert werden. Mildtätige Einzelmaßnahmen sind eine weitere Möglichkeit.
Key Facts zur Stiftung
                                                    
Stiftungsname:Matthias Ginter
Stiftung Stiftungssitz:Freiburg im Breisgau
Rechtsform:Stiftung des bürgerlichen Rechts
Stifter:Herr Matthias Ginter
Stiftungsorgane:Stiftungsvorstand und Stiftungsrat
Stiftungsvorstand:Frau Christina Raphaella Ginter
Stiftungsrat:Herr Matthias Ginter
Grundstockvermögen:150.000 Euro
Stiftungsaufsicht:Regierungspräsidium Freiburg
Spendenkonto:DE65664500500000028284
SOLADES1OFG

Projekte & Aktionen

15.000 Euro Spende für den Neubau der Kinder- und Jugendklinik Freiburg

 Matthias Ginter ist schon seit langer Zeit Botschafter der INITIATIVE für den Neubau der Kinder- und Jugendklinik in Freiburg. Die Klinik versorgt jährlich an die 75.000 kranke Kinder und Jugendliche. Durch den Neubau soll eine verbesserte Komplettversorgung und eine angenehmere Umgebung, die Heilung und Entwicklung der jungen Patienten fördert, geschaffen werden.

„Als Botschafter der INITIATIVE setze ich mich für den Neubau der Kinderklinik ein, weil hier ganz neue Konzepte entstehen. Es ist mir sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche jeder Altersgruppe neben der bestmöglichen medizinischen Behandlung, auch auf entsprechende Räumlichkeiten zur altersgerechten Entfaltung und Entwicklung zurückgreifen können. Dazu müssen die Strukturen und Rahmenbedingungen für die jungen Patienten und deren Familien den heutigen Standards entsprechen und vor allem zukunftsorientiert sein.”

Der Spatenstich der neuen Kinder- und Jugendklinik erfolgte im Oktober 2018, die voraussichtliche Eröffnung wird 2020/2021 folgen.

Erste Benefiz-Party der Matthias-Ginter-Stiftung

A m 13.05.2018 wurde in Kooperation mit der Brauerei Ganter und der Tanzschule Gutmann, die erste Benefiz Party der Matthias-Ginter-Stiftung ins Leben gerufen. Es gab viele spaßige Aktionen für unsere jungen Gäste, zahlreiche Stände die zum leiblichen Wohl der Besucher beitrugen, Live-Musik, Autogramme von Stiftungsgründer Matthias Ginter und zum Abschluss eine Tombola, bei der man so einige tolle Preise gewinnen konnte.

Im Namen der Stiftung bedanken wir uns ganz herzlich für die tolle Kooperation, die zahlreichen freiwilligen Helfer und das wunderschöne Fest.

Der Matthias-Ginter Stiftungspokal

Zusammen mit der MS-Agentur aus Auggen haben wir den Matthias-Ginter Stiftungspokal kreiert, der als kleines Dankeschön an unsere Spender verliehen wird. Private Spender bekommen diesen Pokal ab einer Spende von 500 Euro verliehen, Unternehmen ab einer Spende von 1.000 Euro. Der Spender beziehungsweise das Unternehmen wird namentlich auf dem Pokal verewigt, sodass er immer ein schönes Andenken an sein Engagement in der Ginter Stiftung hat.

Wir freuen uns sehr, unseren Unterstützern mit diesem schönen Stiftungspokal etwas zurückgeben zu können.

Förderung des BBZ Stegen

Im September 2018 fand in Braunschweig die deutsche Meisterschaft der hörgeschädigten Schulen statt. Mittendrin, die Mannschaft des BBZ Stegen, die einen sensationellen 4.Platz erreichten. Das BBZ Stegen ist ein sonderpädagogisches Bildungszentrum für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche. Die Matthias‐Ginter-Stiftung unterstütze die Sportmannschaft des BBZ Stegen mit einem dringend benötigten neuen Trikotsatz für die Kinder. Zudem durften weitere 8 Kinder des BBZ Stegen mit zwei Begleitpersonen zur Bundesliga Partie SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach ins Stadion und hatten nach dem Spiel sogar noch die Möglichkeit Matthias Ginter persönlich kennenzulernen.

Herr Fabian Lohbreier, der Leiter dieses Projekts am BBZ Stegen, gab uns einen kurzen Einblick auf die wichtigsten Fragen:

Warum ist der Trikotsatz so wichtig für Kinder des BBZ Stegen?

Es ist wichtig, dass die Kinder eine Identifikation mit der Schule und dem Internat unabhängig von Bildungsstand haben. Förderschüler, Werkrealschüler, Realschüler und Gymnasiasten trainieren bei uns zusammen in gemischt geschlechtlichen Gruppen, die Trikots können hier eine Verbindung schaffen.

Welche Kinder werden gefördert?

Wir haben gemischt geschlechtliche AG's in drei Niveaustufen im Alter von 8-16 Jahren. Es sind hauptsächlich hörgeschädigte Schüler, gehörlose Schüler, autistische Schüler, Schüler mit Tourette-Syndrom, Schüler mit ADHS, verhaltensauffällige Schüler und Flüchtlinge.

Was sind die bildungssportlichen Ziele?

Wir wollen Spaß an der Bewegung und dem Fußball vermitteln, jeder ist bei uns Willkommen egal welche Qualifikationen vorliegen. Trotzdem gibt es aber auch klare Regeln beim Verhalten im Training, in der Schule und im Alltag auf die wir viel Wert legen. Die Integration hörgeschädigter Schüler in Vereinsmannschaften liegt uns hierbei sehr am Herzen.

Übernahme von Essenspatenschaften

Ein warmes und gesundes Mittagessen für Kinder, eigentlich selbstverständlich oder? Leider noch nicht für Alle! Christina Ginter durfte das interkulturelle Kinder- und Familienzentrum in Freiburg besuchen. Hier konnte Sie mit den betreuten Kindern zu Mittagessen und sich die Gegebenheiten direkt vor Ort anschauen. Denn die Matthias-Ginter-Stiftung übernimmt die Essenspatenschaften für 19 bedürftige Kinder, für die es ohne eine Unterstützung nicht möglich wäre am Mittagessen teilzunehmen. Überwiegend sind hier Kinder aus sozial schwachen Familien und sozialen Brennpunkten untergebracht, für die ein gesundes Mittagessen eher eine Ausnahme bleibt. Deshalb freut es uns umso mehr, die Kinder an einen geregelten Ablauf und ein gesundes Essen zu gewöhnen.

Hilfe für Kinder von suchterkrankten Eltern

Etwa drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind mit einer psychischen Erkrankung von Mutter und Vater konfrontiert. Genauso viele Kinder haben mindestens einen suchtkranken Elternteil. Die Erkrankung von Mutter oder Vater beeinflusst nicht nur alle familiären Lebensbereiche, sondern belastet vor allem auch die Kinder. Viele ihrer Bedürfnisse bleiben zwangsläufig unberücksichtigt, sodass auch ihr Risiko, selbst psychisch zu erkranken oder auch suchterkrankt zu werden, um das Drei- bis Vierfache erhöht ist.

Die Kinder in suchtbelasteten Familien und Kinder von psychisch erkranken Eltern (- teilen) erleben häufig eine Familienatmosphäre von Unsicherheit und Instabilität. Hinzu kommen Erfahrungen mit Aggression, Überforderung, Verwahrlosung, sexuellem Missbrauch bis hin zur Lebensbedrohung. Die Kinder erleben häufig einen chaotischen Alltag, der vom Suchtmittel und/oder der psychischen Krankheit bestimmt wird und kaum an kindlichen Bedürfnissen orientiert ist. Die Krankheit steht im Mittelpunkt und wird gleichzeitig verharmlost, verschwiegen und tabuisiert. Zu den Erfahrungen mit den Eltern kommt häufig das Gefühl hinzu, an der Erkrankung der Eltern und damit an der Familiensituation selbst schuld zu sein.

Im Landkreis Lörrach bieten das Diakonische Werk Lörrach und der Arbeitskreis Rauschmittel e.V. spezifische Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern und Kinder aus suchtbelasten Familien an. Beide Einrichtungen bieten Angebote mit ihren Gruppen KiSEL und LEUCHTTURM in Rheinfelden und Lörrach an.

Deshalb entstand die Idee, bei einem neuen Angebot im Landkreis Lörrach beide Zielgruppen zu beteiligen. Einerseits um auszuloten wie die Zusammenlegung der beiden Zielgruppen gelingen kann, anderseits um Synergien im ländlichen Raum zu erzeugen. Auf dieser Grundlage ist der Projekt KiSEL-LEUCHTTURM in Weil am Rhein entstanden. Das Projekt richtet sich an Kinder im Alter von 6 – 11 Jahren.

Die Arbeit im Projekt hat zum Ziel, soziale Nachreifung zu ermöglichen und eine sich bei den Kindern aus ihrer Situation entwickelnde Störungsgefährdung zu erkennen und zu verhindern.

Dabei verfolgen wir eine Doppelstrategie in der Zielsetzung:
a) Prävention
b) Bearbeitung der bereits sichtbaren Probleme

Dazu gehören als Einzelziele in der Arbeit mit den Kindern:

  • Entlastung der Kinder von ihren Schuldgefühlen
  • Entlastung der Kinder von ihrer "Elternfunktion" gegenüber ihren Eltern
  • Ermöglichung von altersgerechtem Verhalten in einem geschützten Erfahrungsraum
  • Bestärkung der Kinder in ihrer situativen, emotionalen Wahrnehmung
  • altersgerechte Aufklärung über Suchtmittelmissbrauch und –gefahren sowie psychische Erkrankungen, damit die problematischen Erfahrungen mit den kranken Eltern (-teilen) als Krankheitssymptome erkannt werden können
  • Entgegenwirken der sozialen Isolation von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien
  • Aufbau von Schutzfaktoren, sogenannter Resilienzen, bei den Kindern
  • Entwicklung von geeigneten Strategien zur Alltagsbewältigung
  • Vermittlung in andere Hilfsangebote oder Freizeitaktivitäten (z.B. Sportvereine etc.)

Im Rahmen des Angebots erfahren die Kinder, dass andere Kinder in der gleichen Situation leben. So kann das falsche Bewusstsein des SELBSTverSCHULDeten Einzelschicksals überwunden sowie die Rollenfixierung verändert und Schuldgefühle abgebaut werden. Viele Kinder erhalten durch die Gruppentreffen eine Möglichkeit, ihre soziale Isolation zu verlassen.

Ein weiteres Ziel des Projekts besteht darin, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Kinder von psychisch- und suchtkranken Eltern zu lenken, damit möglichst viele Kinder vom Angebot profitieren, aber auch Fachleute, die in anderen Bezügen zu diesen Kindern stehen (Lehrer, Erzieher, Nachbarn, Ärzte usw.) für das Thema sensibilisiert werden.

Übergeordnet gilt es, einen Schutzauftrag für die Kinder wahrzunehmen.

Unser Team

Vorsitzende des Stiftungsvorstands
Frau Christina Raphaella Ginter
Vorsitzender des Stiftungsrat
Herr Matthias Ginter




M
Informationen zum Stifter

atthias Ginter wurde am 19. Januar 1994 in Freiburg im Breisgau geboren. Sein Weg zum Fußballprofi begann beim SC March vor den Toren der badischen Großstadt. Im Alter von 11 Jahren wechselte Matthias in die Freiburger Fußballschule. Zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag debütierte er für den SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga und erzielte gegen den FC Augsburg den Siegtreffer für seine Mannschaft. 2014 stand der heute 24-Jährige im Kader der Deutschen Nationalmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft in Brasilien den Titel feiern konnte. Als frischgekürter Weltmeister wechselte der Defensivspezialist zu Borussia Dortmund. Nach dem DFB-Pokal-Sieg 2017 zog es ihn weiter zu Borussia Mönchengladbach. Matthias Ginter gewann mit deutschen Auswahlen außerdem die Olympische Silbermedaille 2016 und den Confederations Cup im vergangenen Jahr.

Kontakt

Kooperationspartner

Sie wollen die Matthias Ginter Stiftung in Ihrer Arbeit unterstützen? Sie leiten Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche Raum Freiburg und suchen nach einem Kooperationspartner? Dann nutzen Sie bitte folgende Kontaktmöglichkeiten.

Journalisten

Sie sind Journalistin oder Journalist und möchten über die Matthias Ginter Stiftung berichten? Dann wenden Sie sich bitte an:
Dorfstraße 67b
79232 Freiburg-March
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Matthias Ginter Stiftung
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